Kolumbien: Der Abstand der Nasa

Das indigene Volk der Nasa kämpft in Kolumbien um bessere Lebensbedingungen und darum, von der Regierung wahrgenommen zu werden.

Jeden 6. Tag wird in der Cauca-Region in Kolumbien ein Indigener des Nasa-Volkes getötet, als sogenannter Kollateralschaden des Drogenkriegs, als gezielte Aktion der Paramilitärs. Diskriminierung, Schikane und Rassismus, damit leben die Nasa jeden Tag. Während der Corona-Pandemie wurden sie in den Krankenhäusern nicht einmal richtig behandelt.

Die Regierung kümmert sich nicht um die Probleme der 185.000 Indigenen. Sie regeln deshalb alles selbst. Auf dem Höhepunkt der Pandemie errichteten sie Straßensperren rund um ihr Stammesgebiet. Keiner kam mehr rein oder raus, ohne von den Nasa kontrolliert oder desinfiziert zu werden. Nur 976 Indigene wurden krank, drei starben. In ganz Kolumbien infizierten sich 1,2 Millionen Menschen, 32.000 starben.

Um auf ihre Probleme aufmerksam zu machen, fuhren im Herbst zunächst 8.000 Indigene auf der Pamericana los, zunächst nach Cali und dann weiter in die Landeshauptstadt Bogota. Sie wollten dort persönlich mit dem Präsidenten reden. Auf dem Weg dorthin schlossen sich ihnen immer mehr Menschen an. Auf dem Plaza de Bolívar in Bogotá protestieren schließlich eine Million Menschen gegen die Regierung, die Corona-Krise und den Zustand des Landes.

Ein Film von Christopher Stöckle und Oliver Schmieg

Kamera Oliver Schmieg
Ton Julián Andrés Sabogal Prieto
Schnitt Christopher Stöckle
Musik Marc Stöckle
Mischung Stani Milkowski
Produktionsassistenz Durley Peña González
Associate Producer Carmel Fuhg, Izzy Hughes-Morgan
Herstellungsleitung Ko Miklik

Executive Producer Antje Boehmert

Eine Produktion von DOCDAYS Productions im Auftrag von ARTE G.E.I.E.

Länge: 13 min
Produktionsjahr: 2021

Das indigene Volk der Nasa kämpft in Kolumbien um bessere Lebensbedingungen und darum, von der Regierung wahrgenommen zu werden.

Jeden 6. Tag wird in der Cauca-Region in Kolumbien ein Indigener des Nasa-Volkes getötet, als sogenannter Kollateralschaden des Drogenkriegs, als gezielte Aktion der Paramilitärs. Diskriminierung, Schikane und Rassismus, damit leben die Nasa jeden Tag. Während der Corona-Pandemie wurden sie in den Krankenhäusern nicht einmal richtig behandelt.

Die Regierung kümmert sich nicht um die Probleme der 185.000 Indigenen. Sie regeln deshalb alles selbst. Auf dem Höhepunkt der Pandemie errichteten sie Straßensperren rund um ihr Stammesgebiet. Keiner kam mehr rein oder raus, ohne von den Nasa kontrolliert oder desinfiziert zu werden. Nur 976 Indigene wurden krank, drei starben. In ganz Kolumbien infizierten sich 1,2 Millionen Menschen, 32.000 starben.

Um auf ihre Probleme aufmerksam zu machen, fuhren im Herbst zunächst 8.000 Indigene auf der Pamericana los, zunächst nach Cali und dann weiter in die Landeshauptstadt Bogota. Sie wollten dort persönlich mit dem Präsidenten reden. Auf dem Weg dorthin schlossen sich ihnen immer mehr Menschen an. Auf dem Plaza de Bolívar in Bogotá protestieren schließlich eine Million Menschen gegen die Regierung, die Corona-Krise und den Zustand des Landes.

Ein Film von Christopher Stöckle und Oliver Schmieg

Kamera Oliver Schmieg
Ton Julián Andrés Sabogal Prieto
Schnitt Christopher Stöckle
Musik Marc Stöckle
Mischung Stani Milkowski
Produktionsassistenz Durley Peña González
Associate Producer Carmel Fuhg, Izzy Hughes-Morgan
Herstellungsleitung Ko Miklik

Executive Producer Antje Boehmert

Eine Produktion von DOCDAYS Productions im Auftrag von ARTE G.E.I.E.

Länge: 13 min
Produktionsjahr: 2021